Gewaltvoll, schmerzvoll, lustvoll schreit das Land ins Meer hinaus, die Inseln, als hätte es Zähne ausgeschlagen bekommen oder geiferte es oder spuckte es einen an. Unter ihm hat jemand das Feuer angemacht, alles knapp vor Siedepunkt haltend, manchmal schlägt eine Faust durch die Erde herauf. Lava liegt wie erschossen auf den Straßen, die Trophäen bahnen den dunklen unebenen Weg. Das Wild ist verwertet, aufgeschichtet zu Häusern, an denen die Laken fächern wie Flügel. Steinstadt und Stadtwüste, die Gassen als Schießscharten, aus denen die Motoren heulen. Arena der Verwegenen, Theater des Alltäglichen. Das Schöne kämpft sich ab, immer geradeso die Oberhand behaltend, damit auch das Hässliche noch glänzen kann. Das Leben stolziert auf den Köpfen der Toten, die Quellen liegen offen da. Das Verschlagene geistert um die Ecken der aufgeriebenen Fassaden, lässt sich zum Tanz auffordern, verwandelt sich in ein Lachen oder siebzehn Messerstiche. Nackt bis auf die Knochen ist es hier, und ganz versteckt werden die Dinger am Laufen gehalten, und wie Kinderaugen öffnet sich verborgene Pracht, und das Schreckliche ist immer schon bereit zum Sprung. Das wirklich Schöne ist nie nur schön, die Armut bringt ihre Ungeheuer hervor und ihre Perlen. O ihr heiligen Gesten der Freundlichkeit, die ihr die Kosten tragt, auf die andere voll kommen: ‚Gesundheit‘ ruft die moderlustige Stadt ihr Tal des Todes, darüber ihr fast bis zum Bersten gespannter Bogen – na, pfeilt er einen an, wie weit geht es wohl noch?
Intensità

